Futterteig selbst herstellen

Vielleicht geht es so manchen von euch wie mir. Die Bienenvölker sind in Schuss, Königinnen sollen gezüchtet werden und alles scheint vorbereitet. Die Begattungskästchen sind mit Rähmchen bestückt und sollen mit Bienen befüllt werden. Nun kommt das böse Erwachen. Wo ist das Futter für die Kleinstvölker? Natürlich könnte man mit Flüssigfutter arbeiten, aber wenn ich ehrlich bin, ist das oftmals eine Sauerei bei den kleinen Behältnissen.


Zutaten

Man braucht nicht viel zur Herstellung des Futterteiges. Nur Honig, den man als Imker ja ohnehin zuhause hat und Staubzucker. Ich hab mir angewöhnt immer welchen für solche Fälle zuhause zu haben. Eine Küchenmaschine ist nützlich, zur Not geht es aber auch mit der Hand. Auf einen Teil Honig kommen drei Teile Staubzucker. Für ein Kilogramm Teig also 250g Honig und 750g Zucker. Beides in die Küchenmaschine und mit dem Knethaken für gut zehn Minuten rühren. Es entsteht ein trockener Teig. Man darf nur nicht den Fehler begehen und versuchen ihn mit mehr Honig oder Wasser geschmeidiger zu machen. Danach einfach noch ein bisschen mit der Hand kneten bis alle Krümel sich zu einem Klumpen verbunden haben und fertig. Der Teig ist gut vorzubereiten und lange lagerfähig wenn man ihn kühl aufbewahrt.

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